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Dummheit ist auch eine natürliche Begabung. (Wilhelm Busch)  − − −  Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt. (Heinrich von Kleist)  − − −  Nimm die Erfahrung und die Urteilskraft der Menschen über 50 heraus aus der Welt, und es wird nicht genug übrigbleiben, um ihren Bestand zu sichern. (Henry Ford)  − − −  Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)  − − −  In dieser Welt gibt es nichts Sichereres als den Tod und die Steuern. (Benjamin Franklin)  − − −  Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es. (Mark Aurel)  − − −  Daß die Philosophie eine Frau ist, merkt man daran, daß sie gewöhnlich an den Haaren herbeigezogen ist. (Georg Christoph Lichtenberg)  − − −  Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach wohl die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben. (Georg Christoph Lichtenberg)  − − −  Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns. (Marie von Ebner−Eschenbach)  − − −  Keine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze. (Robert Musil)  − − −  Die Religion hat der Liebe einen großen Dienst erwiesen, indem sie sie zur Sünde erklärte. (Anatole France)  − − −  Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas besseres. (Gotthold Ephraim Lessing)  − − −  Man nimmt in der Welt jeden, wofür er sich gibt, aber er muß sich auch für etwas geben. Man erträgt die Unbequemen lieber, als man die Unbedeutenden duldet. (Wilhelm Busch)  − − −  Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt. (Aristoteles)  − − −  Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht umgekehrt. (Hermann Hesse)  − − −  Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas. (Christian Morgenstern)  − − −  Es heißt, daß wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht. (Friedrich II. der Große)  − − −  Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit. (Marie von Ebner−Eschenbach)  − − −  Die Kunst des schönen Gebens wird in unserer Zeit immer seltener, in demselben Maße, wie die Kunst des plumpen Nehmens, des rohen Zugreifens täglich allgemeiner gedeiht. (Heinrich Heine)
Aktuelle Nachrichten
Unsere wichtigsten Fälle

Die Hauptfälle von Toros

1. Phoenix Kapitaldienst GmbH und ihr Phoenix-Managed-Account (PMA): Schneeballsystem, Totalschaden

2. Avanta Beteiligungs GmbH und ihr geschlossener Immobilienfonds „Berlin-Charlottenburger-Schloßstraße 65 Grundstücksverwaltungsgesellschaft bürgerlichen Rechts“: Schrottimmobilie, Totalschaden

3. United Investors Treuhand GmbH, S&K Sachwert-Immobilienfonds

4. IP Concept S.A., Luxemburg, DZ Bank Konzern (DZ Bank Luxemburg)

5. GFS Strategic IV AMI P, GFS Global Financial Solutions GmbH

6. FI Fund Stop & Go (Engineers of Finance, IP Concept S.A. Luxemburg)

 

1. Phoenix Kapitaldienst GmbH, Frankfurt – hohe Umschichtungen und extrem hohe Spesen bei Warenterminoptionen im Bereich „Handelbare Optionen“, Untreue und Betrug beim Phoenix Managed Account „PMA“, (langjähriger Geschäftsführer: Dieter Breitkreuz)

 

Der klassische Geschäftsbereich der Phoenix war der Handel mit Warenterminoptionen, bei denen die Kunden regelmässig 100% ihres Geldes verloren. Zum einen, weil Optionen meistens wertlos auslaufen und der Käufer einer Option fast immer verliert, zum anderen weil Phoenix den Kunden exzessiv hohe Spesen belastet.

 

Der Phoenix Rechtsverfolgungspool, ein Zusammenschluss führender deutscher Finanzdienstleistungsunternehmen (Family Offices, Vermögensverwalter, Kapitalanlagegesellschaften) unter Führung der Ceros und ihrem Geschäftsführer Markus Ross beschäftigt sich seit 2007 mit dem Betrugsfall. Auslöser war das befremdliche Ansinnen der EDW (Entschädigungseinrichtung der Wertpapierdienstleistungsunternehmen), dass unbeteiligte Finanzunternehmen für einen Grossteil des von Phoenix verursachten Schadens aufkommen sollten. Der Phoenix Rechtsverfolgungspool recherchiert umfangreich und deckt viele Unregelmässigkeiten von Phoenix Geschäftspartnern auf. Merkwürdig erscheinen vor allem die Saldenbestätigungen über 412 Millionen Euro, die angeblich Ernst & Young in dem Sonderprüfungsgutachten von 2002 vorliegen sollen: für ein Konto, das es gar nicht gab. Markus Ross vom Phoenix Rechtsverfolgungspool schaltet daraufhin die Staatsanwaltschaft ein – bislang liegt leider noch kein erkennbares Ergebnis vor.

 

2. Avanta Beteiligungs GmbH, Frankfurt

Die Avanta Beteiligungs GmbH verkauft über ein Hamburger Modell dramatisch überteuerte Wohnungen in Berlin. Bei der Platzierung durch unseriöse Vertriebe und bei der „Sanierung“ durch sonstige unseriöse Partner kommt es zu vielfältigen Unregelmässigkeiten: Kickbacks, gefälschte Identitiäten, gefälschte Baurechnungen, gefälschte Bauabnahmen, gefälschte Flächenangaben…..

Offizielle Geschäftsführerin zur relevanten Zeit: Frau Christine Herta Schmidt, heute wohnhaft in einer schönen Luxusvilla in München-Bogenhausen.

 

Indirekter Mitgesellschafter der Avanta Beteiligungs GmbH war zur fraglichen Zeit der Rechtsanwalt Dr. Joachim Bernd Rombach aus Karlsruhe.

 

3. United Investors Treuhand GmbH, S&K Sachwert-Immobilienfonds

Laut Presseberichten haben im Februar 2013 etwa 1200 Ermittlungsbeamte und 15 Staatsanwälte mehr als 130 Objekte in Deutschland durchsucht. Der Verdacht: mit einem Schneeballsystem sollen mehr als 100 Millionen Euro veruntreut worden sein.

 

Viele „Branchendienste“ und „Anlegerschutzmagazine“ hatten das mutmassliche Schneeballsystem über Jahre hin stark empfohlen.

 

4. IP Concept S.A., Luxemburg, DZ Bank Konzern, Istanbul Equity Fund

Die IP Concept hat im Jahr 2011 in dem Fonds „Istanbul Equity Fund“ entgegen den ausdrücklichen Anweisungen des Fondsmanagers einzelne Börsenorders nicht ausgeführt und dem Fonds so einen Schaden von circa € 1 Million zugefügt.

 

Die IP Concept S.A. ist im übrigen auch für massive Fehler in den Rechenschaftsberichten und Halbjahresberichten des Fonds der Jahre 2007 bis 2010 verantwortlich. Es fehlten notwendige Risikohinweise. Nach Auffassung unserer Anwälte haben insofern Anleger des Fonds auch das Recht, die IP Concept S.A. in Deutschland zu verklagen.

 

Die IP Concept S.A hat das Fondsmanagement des Istanbul Equity Fund – entgegen den ausdrücklichen Anweisungen des Fondsinitiators – einer türkischen Gesellschaft übertragen, die vor einigen Jahren schon einmal einen Türkei-Fonds der IP Concept so gemanagt hat, dass dieser Fonds nach kurzer Zeit mit etwa 50% Verlust für die Anleger liquidiert werden musste: der Firma Strateji Menkul Degerler AS. Es handelt sich hierbei um den Fonds Madaus Strategy Turkey (WKN: A0MXCB).

 

Nach unseren Informationen hält die IP Concept S.A. auch die dem Initiator schriftlich im Rahmen einer „Initiatorenvereinbarung“ gemachten Zusagen nicht ein. Initiatoren, die über die Auflegung eines Fonds bei der IP Concept S.A. nachdenken, sollten dies bedenken.

 

Verantwortlich bei der IP Concept SA sind primär die Herren Nikolaus Rummler und Julien Zimmer.

 

Wir sind selbst Anleger des „Istanbul Equity Fund“ und bereiten gerade eine Klage in Deutschland gegen die IP Concept S.A. auf Schadensersatz vor.

 

Darüberhinaus beobachten wir noch diverse andere Fonds der IP Concept, die teilweise eine sehr schlechte Performance aufweisen.

 

 

5. GFS Strategic IV AMI P Fonds, GFS Global Financial Solutions GmbH

Wir sind auch Anteilsinhaber dieses Fonds, der seit seiner Auflegung vor etwa 6 Jahren - laut Chart bei Onvista - eine Underperformance zur dort ausgewiesenen Benchmark (MSCI) von etwa 100% hat (in Worten: einhundert Prozent). Zu dieser Underperformance hat sicherlich auch eine Total Expense Ratio von etwa 3% beigetragen, wobei bekannt ist, dass in dieser Total Expense Ratio noch nicht einmal alle Kosten enthalten sind, die in dem Fonds anfallen.

 

 

6. FI Fund Stop & Go (Engineers of Finance, IP Concept S.A. Luxemburg)

Fakten zu dem Fonds:

Auflegung, Kurs 50, 11. Dezember 2007

Liquidation, Kurs 24,28, 31. März 2014

Kosten Zielfonds laut Schreiben IP Concept vom 22.12.2015 in 12 Monaten 2013: 9,22%

Verlust über 50%

Einstufung als „konservativ“ im Verkaufsprospekt.

Einstufung Risikostufe 6 (von 7) in den Wesentlichen Anlegerinformationen

Durchschnittliches Fondsvolumen über die Gesamtzeit circa  Euro 6.124.872,05

Den Fondsanlegern insgesamt ist mithin ein Schaden von etwa € 3 Millionen entstanden

 

Zitate aus Werbeunterlagen zum FI Fund Stop & Go Professional

Stand 31.07.10

„…..

Bei Stop & Go Professional handelt es sich um die intelligente Kombination einer Stop-Loss-Order (Stop) und einer Start-Buy-Order (Go). Am Anfang wird jeder Zielfonds genau analysiert und bewertet. Dann werden bei jedem einzelnen Fonds die optimalen Limits für die Stop-Loss-Order und die Start-Buy-Order bestimmt….Mit dem Handelssystem Stop & Go Professional können somit Verluste von vorn herein klar begrenzt und neue Trends optimal genutzt werden. Dies ermöglicht bei den Zielfonds eine deutliche Outperformance gegenüber einer klassischen „Buy-and-Hold“ Strategie.

Sicherheit ist bei der Geldanlage angesichts der jüngsten intensiven Turbulenzen auf den Finanzmärkten bei vielen Anlegern das oberste Gebot…  Bei steigenden Börsenkursen müssen Sie die positiven Renditechancen nutzen…..Mit unserem Dachfonds FI-Fund Stop & Go Professional wird erfolgreiches Anlegen sehr einfach für Sie. Das folgende Zahlenbeispiel zeigt Ihnen, mit wie viel Mehr-Rendite Sie im Vergleich zu anderen Fonds in den nächsten 10 Jahren rechnen können.

….

+ 100% Mehr-Rendite

…..

2018: 100% Mehr-Rendite perfekt….“

 

 

Versuchte Unterdrückung von wahrheitsgemässer Berichterstattung

Einige der auf der Toros-Homepage erwähnten Unternehmen und Personen versuchen, die Berichte über eigene Produkte und eigenes Fehlverhalten zu unterdrücken.

 

Wir empfehlen Unternehmen und Personen, die am Kapitalmarkt tätig sind, sich korrekt zu verhalten, keine unseriösen Produkte herauszubringen, keine unseriöse, reisserische Werbung für schlechte Produkte zu machen, keine übermässigen Gebühren abzukassieren, keine Gelder zu veruntreuen, Konten oder Fonds nicht zu churnen, oder – wenn man einen Fehler gemacht hat – für diesen einzustehen und die Anleger korrekt zu entschädigen.

 

Dann gibt es auch nichts, worüber wir zum Schutz der Anleger berichten müssten.

 

 

 

„Man soll die Wahrheit heiter sagen, denn dem Clown hört man lieber zu als dem Prediger.“

John B. Priestley

 

 

 

Sonstige Themen/Recherchen

1. Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds – Schadensersatz

Viele offene deutsche Immobilienfonds haben eine skandalöse Wertentwicklung in den letzten Jahren erlitten. Die Tatsache, dass einige der „offenen“ Fonds aufgrund von mangelnder Liqudität „geschlossen“ wurden, ist ebenfalls ein Skandal.

 

Anhängend finden Sie ein Merkblatt zu möglichen Schadensersatzansprüchen bei Verlusten mit offenen Immobilienfonds.

Die Fonds sind in der Regel in die Risikoklasse 2 eingestuft.

Bei Produkten, die zum Teil Verluste von 50% ausweisen und bei denen die versprochene Liquidität nicht gewährleistet ist, ist die Risikoklasse 2 unseres Erachtens absolut nicht angemessen.

 

Das Merkblatt wurde erstellt von:

Mathias Nittel
Rechtsanwalt | Fachanwalt für

Bank- und Kapitalmarktrecht

www.nittel.co | www.kapitalanlagerecht.net

2. Europa-Actio-Matrix-Universal-Fonds

Universal Investment Ges. mbH, equinet Asset Management AG (heute Capitell Vermögens-Management AG), Frankfurt, und ihr Europa-Actio-Matrix-Universal-Fonds – extrem hohe Umschichtungen eines Investmentfonds mit den damit verbundenen hohen Spesen, katastrophale Underperformance.

 

Die Universal Investment Ges. mbH ist eine Investmentgesellschaft, die in der Vergangenheit schon in einige Fondsskandale verwickelt war (siehe auch Manager Magazin: „Hall of Shame“) und die im Jahr 2002 den Europa-Actio-Matrix-Universal-Fonds auflegte. Bei diesem Aktienfonds wurde das Fondsvermögen jährlich bis zu 38 mal umgeschichtet, mit den zwangsläufig damit verbundenen hohen Spesen. Die Universal weigert sich, die genauen Spesen bekanntzugeben, nach unseren Berechnungen lag die jährliche Gesamtbelastung durch Gebühren bei diesem Fonds bei etwa 11%. Wenn man Spesen von 11% einer realistischen langfristigen Renditeerwartung von Aktien von 7% gegenüberstellt, erkennt man, dass der Kunde langfristig keine Chance auf einen Gewinn hatte (damals verantwortliche Geschäftsleiter Rechtsanwalt Bernd Wagner und Bernd Vorbeck, Aufsichtsratsvorsitz: Jochen Neynaber).

Fondsberater war die equinet Asset Management AG (damals Geschäftsleiter Peter Becker und Markus Korfmacher), heute firmierend unter Capitell Vermögens-Management AG (Geschäftsleiter Markus Korfmacher und Wolfgang Krappe).

 

Zitat Universal:

„……Umschlagshäufigkeit 38,46 bedeutet, dass der Fonds im abgelaufenen Jahr 38,46 mal umgeschichtet wurde. Herzliche Grüße Andreas Gessinger, Universal-Investment-Gesellschaft mbH“

 

 

3. Quant.Managed-Futures-Universal-Fonds

Der Futures-Fonds - damals der erste deutsche Futures-Fonds auf UCITS III-Basis - wurde mit sehr hohen Realsimulationsperformancezahlen beworben. In der Realität produzierte er allerdings recht hohe Verluste für die Anleger. Wir waren investiert und haben die leider recht desolate Wertentwicklung sehr genau beobachtet. Inzwischen wurde der Fonds in der Nähe seines historischen Tiefstkurses liqudiert.

 

KAG war auch hier die Universal-Investment-Ges. mit beschränkter Haftung der Herren Bernd Vorbeck, Oliver Harth, Markus Neubauer und Jochen Neynaber.

 

 

 

4. Die Fondsionäre Global Invest

Ein vermögensverwaltender Dachfonds, ursprünglich aufgelegt von der Universal, der seit seiner Auflegung bis Ende 2011 fast 50% seines Wertes verloren hat. Im Februar 2011 wurde klammheimlich der Berater ausgetauscht. Wir als Anleger wurden darüber nicht vorab informiert. Beworben wurde der Fonds mit einer sehr guten angeblichen Performance des Beraters bzw. der eingesetzten Strategie vor Auflage des Fonds.

 

KAG war auch hier zunächst die Universal-Investment-Ges. mit beschränkter Haftung der Herren Bernd Vorbeck, Oliver Harth, Markus Neubauer und Jochen Neynaber.

 

 

5. Weitere Fonds der Universal Investment Ges. mit beschränkter Haftung

 

Inzwischen stehen folgende Universal-Fonds unter unserer genauen Beobachtung, wir haben/hatten Anteile an den meisten der aufgeführten Fonds erworben:

 

Europa-Actio-Matrix-Universal-Fonds (liquidiert in 2006)

DAC-Kontrast-Universal-Fonds (liquidiert 2010), DE0008490699

DAC Fonds UI (liquidiert 2010), DE0009781740

Quant.Managed Futures Universal Fonds (liquidiert), DE000A0Q2SL1

BN & Partner Global Fonds UI, DE000A0B5LC5 (liquidiert)

SecurVario Global Fonds UI, DE000A0M13U6 (liquidiert)

HWV®FlexConceptBasis UI, Dachfonds gemischt flexibel, DE000A0M1P71 (liquidiert)

Damm Rumpf Hering Universal Fonds, Dachfonds gemischt flexibel, DE0009848564 (liquidiert)

Premium Currencies UI I, DE000A0YJF42 (liquidiert)

Premium Currencies UI R, DE000A0YJF34 (liquidiert)

Stay-C-Commodity Fund UI Anteilsklasse I (DE000A1CU8K) – liquidiert

AVM Wachstum + UI (DE000A0M7WQ5) –  liquidiert

AVM Rendite + UI (DE000A0M7WS1) –  liquidiert

Yeald Vermögensverwaltungsfonds Dynamisch, DE000A0Q4GZ2 -liquidiert

Yeald Vermögensverwaltungsfonds Dynamisch, DE000A0Q4GY5 - liquidiert

Yeald Vermögensverwaltungsfonds Konservativ, DE000A0Q4G13 - liquidiert

Yeald Vermögensverwaltungsfonds Konservativ, DE000A0Q4G05 - liquidiert

11 Champions UI, DE000A0MYGW4

AktivChance, DE000A0JEK49

AVM Wachstum + UI, DE000A0M7WQ5

Da Vinci Strategie UI Fonds, Mischfond flexibel, DE000A0RE964

Stay-C Commodity Fund UI, DE000A1CU8J0 (liquidiert)

Variomixx Universal, Dachfonds gemischt flexibel, DE000A0NEBK0

Sentix Fonds 1 R, Mischfonds flexibel, DE000A1C2XH4

Sentix Fonds 1 I, Mischfonds flexibel, DE000A1C2XG6

H&K Titan Strategie Portfolio UI, DE000A0Q2SE6

Glocap Vega R, DE000A0RLFC4

MDE Balanced Fonds UI, DE000A0RGTZ6

World Market Fund, Aktien Welt, DE000A1CS5F8

FIAG Universal Dachfonds, DE0009848424

Fondspicker Global UI, DE000A0MRAC3

Global Best Advice UI Dachfonds, DE000A0EQ5V6

Universal Shareconcept BC R, DE000A0MQ993

Unikat Premium Select P, DE000A0M6DN4

Aktiv Constant Profit Global T, DE000A0M13T8

Aktiv Balance, DE000A0JEK23

AM Fortune Fund Offensive B, DE000A0M80Q3

AM Fortune Fund Offensive A, DE000A0M8WS9

RR Analysis TopSelect Universal, A0HF4N, DE000A0HF4N6

Select A Credit Rated Stocks Universal Fonds, DE000A0YEQX8

FIVV China Select UI, DE000A0JELL5

G&P Universal Aktienfonds A, DE0009767301

Stay-C-Commodity Fund UI Anteilsklasse R (DE000A1CU8J)

P+S Renditefonds, DE000A0RKXE5

ASVK Substanz & Wachstum UI, DE000A0M13W2

AVM Chance + UI, DE000A0M7WR3

QBS BI OptiBalance UI (DE0001A0QZM92)

QBS BI OptiRelax UI (DE0001A0QZM84)

CHOM Capital Active Return Europe UI AK R (DE000A1JUU46)

Ficon Global Stars (DE000A0M7WK8)

FP Erfolgsstrategie Dynamik UI (DE000A0M6dJ2)

Multi Asset Value Invest (DE000A0M7WM4)

Alpha Centauri Strategie UI (DE000A0HF4Q9)

VIGH – Strategie I UI (DE000A0RE998) – liquidiert

Spiekermann & Co Strategie I (DE000A0M13R2)

SPF MG Alpha Plus UI I (DE000A0YKM089)

FP Erfolgsstrategie Dynamik UI (DE000A0M6dJ2)

Multi Asset Value Invest (DE000A0M7WM4)

VR Bank KT EuroProtect UI (DE0009789875)

Lebenswerte Zukunft Rentenfonds UI (DE000a1JSXE3)

TC Fonds Select Systematic (LU0107818923)

JRS-International-Universal-Fonds (DE0009848473)

KBG Athene Portfolio UI(DE000A0YJF75)

KGN Global UI (DE000A0MWKE8)

Berenberg Currency Alpha AK R (DE000A0RGXP9) – liquidiert

Berenberg Currency Alpha AK I (DE000A0RGXQ7) – liquidiert

 

 

6. Sonstige Fonds unter Beobachtung

 

Die Fondsionäre Global Invest UI, DE000A0MRAB

GFS Strategic IV AMI (DE000A0NGJ10)

Uniimmo Europa (DE0009805515)

Uniimmo Deutschland (DE0009805507)

Istanbul Equity Fund (LU0093368008)

LU0195727069 (LU0195727069)

 

ADCIRCULUM – Ziel 6+ (LU01581293121) (liquidiert)

Argentum Fonds – Global Portfolio (LU0307104520)

BS Best Strategies UL Fonds - Trend & Value CHF (LU0288760092)

BS Best Strategies UL Fonds - Trend & Value EUR (LU0288759672)

CAM - Value Protect P EUR (LU0619605388)

CAM - Value Protect P H-CHF (LU0619606196)

DZPB Portfolio – Zuwachs (LU0072783730)

DZPB Concept - Fonds-Plus (LU0072783490)

Exklusiv Portfolio SICAV - Aktien I (LU0329750037)

Exklusiv Portfolio SICAV - Aktien R (LU0329749963)

Exklusiv Portfolio SICAV - Chance I (LU0329749880)

Exklusiv Portfolio SICAV - Chance R (LU0329749708)

Exklusiv Portfolio SICAV - Wachstum R (LU0329749534)

Exklusiv Portfolio SICAV – Wachstum I (LU0329749617)

FI Fund - Stop & Go Professional (LU0326969457)

G&P - FE Global Allocation Balance A (LU0232362060)

G&P - Struktur A (LU0254322158)

G&P - Struktur C (LU0254323040)

m4 - select A (LU0318108254)

m4 - select B (LU0318108841)

ME Fonds - PERGAMON  (LU0179077945)

Murphy&Spitz - Umweltfonds Deutschland Sustainability Fund Germany (LU0360172109)

MVM Fonds - MVM Independent Global A (LU0310914386)

MVM Fonds - MVM Independent Global B (LU0325123999)

MVM LUX SICAV - frontrunner global  (LU0134237253)

PRIMA - Konzept (LU0302303614)

PVV SICAV - PVV CLASSIC (LU0225421923)

Silk - Road Frontiers Fund I (EUR) (LU0523945110)

STABILITAS - GOLD+RESOURCEN SPECIAL SITUATIONS I (LU0308790236)

STABILITAS - GOLD+RESOURCEN SPECIAL SITUATIONS P (LU0308790152)

STABILITAS - GOLD+RESOURCEN I (LU0229009781)

STABILITAS - GOLD+RESOURCEN P (LU0229009351)

STABILITAS - SILBER+WEISSMETALLE I (LU0265804046)

STABILITAS - SILBER+WEISSMETALLE P (LU0265803667)

STABILITAS - SOFT COMMODITIES (liquidiert) I (LU0278435739)

STABILITAS - SOFT COMMODITIES (liquidiert) P (LU0278436117)

STABILITAS - URAN+ENERGIE (liquidiert) I (LU0278436620)

STABILITAS - URAN+ENERGIE (liquidiert) P (LU0278437511)

TASS GLOBAL RESOURCES FUND I (LU0707694336)

TASS GLOBAL RESOURCES FUND P (LU0707694179)

TOMAC - OFFENSIV  (LU0138528632)

VR Nürnberg (IPC) - Global Best Select A (LU0263668369)

WVB – Global (LU0357338093)

 

7. Eine Auswahl an Fonds, die die Universal liquidiert hat

 

Europa-Actio-Matrix-Universal-Fonds (liquidiert in 2006)

DAC-Kontrast-Universal-Fonds (liquidiert 2010), DE0008490699

DAC Fonds UI (liquidiert 2010), DE0009781740

Quant.Managed Futures Universal Fonds  DE000A0Q2SL1, (liquidiert)

BN & Partner Global Fonds UI, DE000A0B5LC5 (liquidiert)

SecurVario Global Fonds UI, DE000A0M13U6 (liquidiert)

HWV®FlexConceptBasis UI, Dachfonds gemischt flexibel, DE000A0M1P71 (liquidiert)

Damm Rumpf Hering Universal Fonds, Dachfonds gemischt flexibel, DE0009848564 (liquidiert)

Romulus Core A Universal Fonds (LU0519419856) - liquidiert

Romulus Core B Universal Fonds (LU0519419930) - liquidiert

Romulus Core C Universal Fonds (LU0519420276) - liquidiert

Da Vinci Strategie UI Fonds, Mischfond flexibel, DE000A0RE964 (wird liquidiert)

StayC-Commodity Fund UI Anteilsklasse I (DE000A1CU8K) – liquidiert?

VIGH – Strategie I UI (DE000A0RE998) – liquidiert

NW Arche Noah (DE000A0Q5R01 )- liquidiert

MC1 Universal Anteilsklasse V (DE000A1COUT9) – liquidiert

GCA Global Managed Futures UI Fonds (DE000A1JLRK7) – liquidiert

ARIAD Global Futures UI (DE000A0RGT30) liquidiert

VIGH – Strategie I UI (DE000A0RE998) – liquidiert

Absolute Return Plus UI A (DE000A0M80V3) – liquidiert

Absolute Return Plus UI B (DE000A1JGBY2) – liquidiert

Time Alpha (DE000A0RN5X0) wird liquidiert

Berenberg Currency Alpha AK R (DE000A0RGXP9) – liquidiert

Berenberg Currency Alpha AK I (DE000A0RGXQ7) – liquidiert

Premium Currencies UI I, DE000A0YJF42 (liquidiert)

Premium Currencies UI R, DE000A0YJF34 (liquidiert)

AVM Wachstum + UI (DE000A0M7WQ5) (liquidiert)

AVM Rendite + UI (DE000A0M7WS1) (liquidiert)

Direct Invest Explorer Select I (DE000A0NEBE3, DE000A0NEBF0) - liquidiert)

KANA ETF-Anlagefonds für Stiftungen UI (DE000A0N9804) (liquidiert)

Renten Opportunities UI ((DE000A0Q86F4) (liquidiert)

Santander Vermögensverwaltungsfonds Total Return Chance (DE000SEB1AC5, DE000SEB1AH4) (liquidiert)

VB Zinsalpha Euro (DE000A0RGTS1, DE000A0RGTR3) (liquidiert)

MultiReturnFund (ISIN DE000AA0MQR19).

Santander VV-Vonds Total Return Chance (DE000SEB1AC5, DE000SEB1AH4)

York Lion Merger Arbitrage Liquidity Fund UI C EUR (DE000A1CSUN5)

UI Sektor Invest (DE000A0Q8A23)

Stay-C Commodity Fund UI (DE000A1CU8J0) - liquidiert

Variomixx Universal (DE000A0NEBK0)

VB Alpha-Intelligence-Fund (DE000A1JUU61).

Berenberg Volatility Market Neutral (DE000A0Q8A31)

Renten Opportunities UI (DE000A0Q86F4) liquidiert

Trendconcept-Universal-Fonds-EU-Bond (DE0009767236) liquidiert

Yeald Vermögensverwaltungsfonds Konservativ UI R (DE000A0Q4G21) liquidiert

Yeald Vermögensverwaltungsfonds Konservativ UI P (DE000A0Q4G05) liquidiert

Yeald Vermögensverwaltungsfonds Konservativ UI A (DE000A0Q4G13) liquidiert

Yeald Vermögensverwaltungsfonds Dynamisch UI R (DE000A0Q4GZ2) liquidiert

Yeald Vermögensverwaltungsfonds Dynamisch UI P (DE000A0Q4GX7) liquidiert

Yeald Vermögensverwaltungsfonds Dynamisch UI A (DE000A0Q4GY5) liquidiert

KBG Athene Portfolio UI (DE000A0YJF75) liquidiert

H&E Pfadfinder Universal (DE000A0YKM99) liquidiert

SEB Geldmarkt Euro (DE0009769026) liquidiert

Hotchkis & Wiley US-Value Universal Fonds (DE0005896955) - liquidiert

quirin bank Multi Asset Fonds UI (DE000A0QR35) –liquidiert

Alpha Centauri Strategie UI (DE000A0HF4Q9) –liquidiert

Loys Global MH, 3 Anteilsklassen (DE000A0H08T8, DE000A0H08U6, DE000A1J3YH3) –liquidiert

Hamburger Stiftungsfonds UI, 3 Anteilsklassen (DE000A0YCK42,  DE000A0YCK34, DE000A0YCK26) –liquidiert

Flossbach von Storch Wandelanleihen Europa (DE000A0MKQ73) –liquidiert

Agroinvest UI (DE000A0M7WT9) – wird liquidiert

PEH-Universal-Fonds Value Strategie (DE0009767418) –liquidiert

SWuK Renten Flexibel UI (DE000A1H72L9 –liquidiert

ÖKOBASIS Renten Plus UI (DE000A1W19J3) –liquidiert

 
Churning - die Definition

Churning nennt man im Finanz- bzw. Börsenbereich das durch das Interesse der Kunden nicht gerechtfertigte häufige Umschlagen des Anlagekontos, durch das der Broker, Verwalter oder Vermittler oder alle drei gemeinsam sich zu Lasten der Gewinnchancen des Kunden Provisionseinnahmen verschaffen. Auf deutsch bedeutet Churning „Gebührenschinderei“ oder „Spesenreiterei“.

 

Der Tatbestand des Churning lässt sich zunächst in einen objektiven und in einen subjektiven Tatbestand aufteilen.

 

Der objektive Tatbestand bei Churning setzt voraus, dass eine exzessive Anzahl von Geschäften in dem Depot unter Berücksichtigung der Anlageziele und der Anlageerfahrung des Kunden sowie der vereinbarten Strategie vorliegt, ebenso eine Kontrolle des Kontos durch den Anlageberater.

 

Bezüglich des subjektiven Tatbestandes bei Churning ist auszuführen, dass der Anlageberater schon dann vorsätzlich handelt, wenn er weiss, bzw. es billigt und in Kauf nimmt, die Interessen des Anlegers zu verletzen. Das bedeutet, dass Churning nicht voraussetzt, dass der Anleger per Saldo einen Verlust macht. Auch wenn ein Gewinn aufgrund exzessiver bzw. unverhältnismässiger Spesen geringer ausfällt, liegt eine Schädigung des Kunden vor und es kann insofern auch Churning vorliegen.

 

Im Rahmen des objektiven Churning-Tatbestandes, des sogenannten „Overtradings“ eines Kontos, ist zunächst zu untersuchen, wie hoch die angefallenen Kosten im Verhältnis zum eingesetzten Kapital sind, unter Kosten sind Gebühren, mark-ups und Sollzinsen zu verstehen.

 

Eine weitere entscheidende Frage bei Churning ist, um wieviel Prozent sich das eingesetzte Kapital hätte vermehren müssen, um nach Abzug der Kosten einen Gewinn vorweisen zu können (to merely brake even) und wie hoch alsdann dieser Prozentsatz für die durchschnittliche Anlage in dem Konto aussieht.

 

Auch wenn der Anleger aufgrund der Höhe der Spesen im Rahmen der verfolgten Anlagestrategie keine realistische Chance hat, eine positive Rendite zu erzielen, sind diese Spesen als exzessiv und unangemessen anzusehen. Eine solche Disparität zwischen Chancen und Risiken ist sittenwidrig.

 

Eine mit-entscheidende Frage ist, wie oft das Konto umgeschlagen wurde.

 

Exzessives Handeln (Churning) wurde von Gerichten bei Termingeschäften bejaht, wenn z.B. das gesamte Konto 11 (elf) mal im Jahr umgeschlagen wird. Die Beurteilung muss jedoch immer im Einzelfall erfolgen. Es gibt Strategien, die auch eine deutlich höhere Umschlagshäufigkeit als 11 rechtfertigen können – diese Strategien müssen aber – nach Spesen! – eine positive Rendite des Anlegers plausibel erwarten lassen. Es gibt zum Beispiel sehr erfolgreiche Aktienhandelsstrategien, bei denen das Portfolio durchschnittlich pro Jahr 40 Mal umgeschlagen wird, der Anleger nach Spesen aber schöne Gewinne macht und das Risiko, die Volatilität, auch noch kleiner ist, als bei einer reinen Buy-and-Hold-Strategie.

 

Bei bestimmten Strategien ist aber „Churning“ bzw. „exzessives Handeln gegen die Interessen des Anlegers“ schon bei weitaus geringeren Umsätzen als 11 anzunehmen. Bei einem benchmarkneutral verwalteten Portfolio (z.B. Indexfonds) zum Beispiel ist schon bei einer PTR von 1 (eins) von exzessivem Handel auszugehen.

Denn ein Handel muss und darf in solchen Portfolios nur erfolgen, wenn sich die zugrundeliegende Benchmark ändert oder bei Volumenszu- oder –abflüssen im Portfolio.

 

Bei einem normalen Aktiendepot eines Privatkunden wird es in der Regel bedenklich, wenn die Umschichtungshäufigkeit grösser als 2 ist. Die Umschichtungshäufigkeit muss in diesem Fall durch bestimmte Strategien gerechtfertigt werden, die eine höhere Aktivität rechtfertigen bzw. bedingen. Bei Verfolgung aktiver Handelsstrategien müssen die prozentual pro Trade anfallenden Gebühren im Gegenzug deutlich geringer sein als normale Handelsgebühren, damit die Gesamtspesenbelastung in einem vertretbaren Rahmen bleibt.

 

Allein die Tatsache, dass ein Konto für einen Anlageberater ein „Gebührencoup“ war, bedeutet noch nicht zwangsläufig, dass es auch „gechurned“ wurde.

 

Entscheidend kommt es auch darauf an, dass der Anlageberater das Konto direkt oder indirekt „kontrolliert“ hat.

 

Churning war auch das traditionelle Geschäft der Phoenix Kapitaldienst GmbH, Frankfurt, bevor der Phoenix-Eigentümer Dieter Breitkreuz dazu überging, beim Phoenix Managed Account das Geld gleich zu veruntreuen und nicht erst mühevoll durch „Churning“ in die eigene Tasche zu transferieren.

 

 

Unseriöse Umschichtungen und überhöhte Transaktionskosten kommen auch bei Investmentfonds und Banken vor.

Ein Beispiel für recht exzessive Spesen ist der Fonds der IP Concept S.A. des Herrn Nikolaus Rummler, der im Jahr 2014 liquidierte Fonds FI Fund Stop & Go Professional (ISIN LU0326969457), bei dem im Jahr 2013 über 9% (in Worten: neun Prozent) an laufenden Kosten angefallen sind.

Der Fonds wurde mit einem Verlust von über 50% liquidiert.

 

 
BaFin - Phoenix Betrug

BaFin Sprecherin zu den in Wahrheit überaus dilettantischen und lückenhaften Fälschungen der Phoenix-Verantwortlichen, laut Handelsblatt 2015:

 

„… Sprecherin Sabine Reimer: Die Unterlagen seien „so exzellent gefälscht“ gewesen, dass es schwierig gewesen wäre, sie als solche zu erkennen…..“Vor krimineller Energie ist auch die beste Behörde nicht gefeit“….“.

 

Anmerkung Toros: Die Equity Runs haben tagtäglich offenbart, dass es das relevante Konto M2540 NICHT gibt.

Jeder nur halbwegs sachkundige Prüfer hätte das zwingend erkennen müssen.; und zwar auf den ersten Blick.

BaFin –deutsche Aufsichtswirklichkeit

 

Am Beispiel der Phoenix Kapitaldienst GmbH:

 

Der BaFin war spätestens seit dem Jahr 2000 bewusst, war dass das gesamte Geschäftsmodell des Phoenix Managed Accounts (PMA) auf Basis des Rechtskonstrukts eines „gemeinschaftlichen Sondervermögens“ gegen gesetzliche Auflagen verstiess, unter anderem gegen den § 34 a WpHG.

Diesen fundamentalen formalen Fehler konnte die Aufsichtsbehörde schlichtweg nicht übersehen, ohne komplett unfähig oder als Mittäter zu erscheinen. Da die Phoenix keine Kundengelder annehmen durfte (Einlagengschäft), durfte sie diese Kundengelder nicht in „Treuhandkonstrukten“ mit eigener Zugriffsmöglichkeit verwahren.

Die BaFin war daher rein formal gezwungen, der Phoenix das Einsammeln und Verwahren von Kundengeldern in dieser Form zu untersagen, was im Jahr 2000 geschah (Bescheid vom 21.3.2000). Das Volumen des Phoenix Managed Account Ende 1999 lag bei etwas über 200 Millionen Euro, es steht zu vermuten, dass zu diesem Zeitpunkt maximal 50 Millionen Euro fehlten..

Umgesetzt wurde jedoch von den Aufsichtsbehörden bis zum Schluss rein gar nichts.

Das Schneeballsystem konnte so unter den Augen der BaFin fröhlich weiter wachsen, der Schaden sich enorm vergrössern. Als der Betrug aufflog, lag das Treuhandvermögen einschliesslich der Scheingewinne bei etwa 800 Millionen Euro.

 

Der Anstieg des echten Schadens in der Zeit von März 2000 bis April 2005 um etwa 450 Millionen Euro geht zu einem guten Teil auf das Konto der BaFin.

 

Trotz der erstaunlich grossen Toleranz der BaFin war den Beteiligten jedoch klar, dass der Unrechtszustand nicht ewig Bestand haben würde, das wäre dann doch zu auffällig gewesen. Alternativkonzepte wurden angedacht. Legal korrekt hätte das Phoenix Managed Accounts über Zertifikate oder Fonds (SICAV) geführt werden können oder aber, wenn Phoenix als Einlageninstitut berechtigt wäre, selbst Kundengelder anzunehmen.

 

Man spielte auf Zeit und offenbar wurde seitens der BaFin nur ganz zärtlich Druck ausgeübt. Man durfte ja nicht gänzlich untätig erscheinen.

 

Kurz nachdem der Phoenix-Betrug schlussendlich aufflog, gründete ein anderer Betrüger eine neue Finanzdienstleistungsgesellschaft, die für einen neuen Betrug mit Penny-Stocks eingesetzt wurde, dem Vertrieb der nicstic-Aktien.

Pikant dabei: die neue Gesellschaft bekam quasi auf Zuruf eine BaFin-Lizenz und das mit einem ersten Alleingeschäftsführer, der vorher bei Phoenix Kapitaldienst GmbH als Telefonverkäufer tätig war; noch dazu auf freiberuflicher Basis, da er vermögenslos war. Die Vermögenslosigkeit allein ist normal ein Ausschlusskriterium für die BaFin-Lizenz als Geschäftsleiter eines Finanzdienstleistungsinstituts. Worin die BaFin die Anforderungskriterien „Leitungserfahrung“ etc. bei Herrn Capin erkannt haben will, bleibt schleierhaft. Faktischer Geschäftsführer und im Hintergrund auch Eigentümer der Finanzdienstleistungsgesellschaft war ein verurteilter Anlagebetrüger, der gerade jetzt in Stuttgart (2016, seit etwa 2 Jahren) einsitzt und dem dort gerade der Prozess wegen des nicstic-Betrugs gemacht wird.

Vielleicht war es an dieser Stelle hilfreich, dass der Ex-Schwager dieses Herrn bei der BaFin tätig war und vielleicht äusserte der Herr deshalb verschiedentlich, dass er bei der BaFin alles bekäme, was er wolle.

Ein Schelm, wer etwas Böses dabei denkt.

 

Der nicstic- Betrug wäre in dieser Form nicht möglich gewesen, wenn die für den Vertrieb eingesetzte Finanzdienstleistungsgesellschaft keine BaFin-Lizenz erhalten hätte.

 

 

 

 

 
Phoenix Rechtsverfolgungspool, Frankfurt

Phoenix Rechtsverfolgungspool, Frankfurt

Der Phoenix Rechtsverfolgungspool, ein Zusammenschluss einiger deutscher Finanzdienstleistungsinstitute, die – im Gegensatz zu BaFin, EDW, diverser Anwälte und Wirtschaftsprüfer – mit dem Betrug rein gar nichts zu tun hatten, aber nach Ansicht der EdW und der BaFin für den Schaden mit über 100 Millionen Euro haften sollen, hat sich zum Ziel gesetzt, den Betrug doch noch einmal richtig aufzuarbeiten und die wahren Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Der Phoenix Rechtsverfolgungspool, der unter anderem von Markus Ross initiert wurde, hat umfangreiche Recherchen durchgeführt und viele Materialien gesichtet.

 

Zitate Phoenix:

“Unsere gute Performance, das veränderte Anlegerverhalten und die fachliche Kompetenz unserer

Vertriebspartner haben zu stetig steigenden Mittelzuflüssen geführt“

PHOENIX Kapitaldienst GmbH, 2004

 

„Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

liegt es an unserer guten Performance, an einem veränderten Anlegerverhalten oder an der

Leistungsstärke unserer Vertriebspartner, dass PHOENIX im 3.Quartal 2004 den höchsten monatlichen

Kapitalzufluss seit Auflegung des Managed Account im Privatkundengeschäft verzeichnen konnte?

Vermutlich ist es das Zusammenspiel dieser drei Kräfte. Wir nähern uns einem Jahresgewinn von 10

Prozent netto und mehr sowie einem verwalteten Anlagekapital von 700.000.000 Euro.“

PHOENIX Kapitaldienst GmbH, Oktober 2004

 

Das Hauptgeschäft der betrügerischen Phoenix war zunächst das „Churning“ der Kundenkonten, später das Schneeballsystem mit dem Phoenix Managed Account – unter der Aufsicht von BaFin und EdW. In dem einen Bereich wurden über fast 30 Jahre fast die gesamten Kundengelder vernichtet, in dem anderen Bereich, dem Hedgfonds Phoenix Managed Account, wurden dagegen jährlich brutto angeblich immer um die 20% Plus erwirtschaftet. Ist das plausibel und glaubhaft? NEIN! Die Wirtschaftsprüfer, die BaFin und die EdW haben das jedoch nicht ernstlich weiter hinterfragt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

Der Phoenix Rechtsverfolgungspool, ein Zusammenschluss einiger der führenden deutschen Finanzdienstleistungsunternehmen (Family Offices, Vermögensverwalter, Kapitalanlagegesellschaften) unter Führung der Ceros und ihrem Geschäftsführer Markus Ross beschäftigt sich seit 2007 mit dem Betrugsfall. Auslöser war das befremdliche Ansinnen der EdW (Entschädigungseinrichtung der Wertpapierdienstleistungsunternehmen), dass unbeteiligte Finanzunternehmen für einen Grossteil des von Phoenix verursachten Schadens aufkommen sollten. Der Phoenix Rechtsverfolgungspool recherchiert umfangreich und deckt viele Unregelmässigkeiten von Phoenix Geschäftspartnern auf. Merkwürdig erscheinen vor allem die Saldenbestätigungen über 412 Millionen Euro, die angeblich Ernst & Young in dem Sonderprüfungsgutachten von 2002 vorliegen sollen: für ein Konto, das es gar nicht gab. Markus Ross vom Phoenix Rechtsverfolgungspool schaltet daraufhin die Staatsanwaltschaft ein – bislang liegt leider noch kein erkennbares Ergebnis vor.

 

Auch das Sonderprüfungsgutachten von Ernst & Young, datiert vom 31. März 2002, warf viele Fragen auf, die jedoch bis zum Schluss nicht geklärt wurden. Zitate: „In den oben genannten Teilmärkten werden sowohl Long- als auch Short-Positionen eigegangen, Zum Prüfungszeitraum lag der Schwerpunkt der Optionsgeschäfte in Long-Straddle-Positionen…

(Anmerkung Toros: es hätten laut Prospekt nur Short-Positionen aufgebaut werden dürfen, primär Short-Strangles)

Es bestehen Differenzen zwischen dem extern bestätigten Treuhandvermögen und dem intern gebuchten, welche sich nicht im Einzelnen abstimmen lassen….

 

Phoenix ordnet die Salden eines bei einer Bank extern geführten Kontos mit Kundengeldern intern dem Treuhandkreis zu, jedoch handelt es sich bei dem Konto um kein Treuhandkonto (vgl. Tz. 94). Darausfolgend liegt ein Verstoss gegen die Anforderung des § 34a WpHG vor, wonach Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die kein Einlagenkreditinstitut sind, Kundengelder auf Treuhandkonten zu verwahren haben.

 

Für drei Bankkonten konnte kein geeigneter Nachweis über die Treuhandeigenschaft geführt werden (vgl. Tz. 93)…………

 

Das Treuhandvermögen gemäss der Hauptbuchhaltung BAAN übersteigt den entsprechenden Betrag, der im Monatsabschluss ausgewiesen wurde, um TEUR 484. Die Differenz konnte nicht erklärt werden….

 

Aus den dargelegten Prüfungsfeststellungen folgt weiterhin, dass bei der Phoenix in der Vergangenheit keine Abstimmung zwischen dem internen Buchungskreis und externen Bestätigungen mit dem Ziel der Identifizierung von Differenzen und der anschliessenden Eliminierung durch Zuordnung der Differenzen zu einzelnen Geschäftsvorfällen stattgefunden hat….

 

Aus dem Vergleich zwischen dem in der Hauptbuchhaltung geführten Saldo des Treuhandvermögens resultierte eine Differenz in Höhe von TEUR 878. In dieser Höhe übersteigt das extern bestätigte Treuhandvermögen die intern geführten Bestände….

 

Anhand der Summen- und Saldenlisten der Debitoren und Kreditoren zum 31. Dezember 2001 haben wir im Rahmen einer Zufallsstichprobe die Übereinstimmung der in den Listen ausgewiesenen Salden mit den Salden, welche im Nebenbuch zum genannten Zeitpunkt geführt wurden, geprüft. Dabei kam es zu umfangreichen Abweichungen…..

 

Derzeit werden zwar die geführten Kundensalden dem Kunden mitgeteilt, es erfolgt aber keine Abstimmung mit den gebuchten Treuhandvermögen und extern bestätigten Treuhandvermögen….

 

Infolge der Vermischung von Kundengeldern mit unternehmenseigenen Geldern sowie der Berechnungssystematik der aufgelaufenen Provisionen durch eine Differenzbildung ist eine genaue Quantifizierung des Fremdwährungsrisikos nicht möglich….

 

Ernst & Young Sonderprüfungsgutachten nach § 44 KWG vom 31. März 2002, unterzeichnet von den Wirtschaftsprüfern Müller-Tronnier und Heist

„…2.2. Prüfung auf Vorliegen von Treuhandkonten

87 Zum 30. September 2002 sind gemäss externer Bestätigung folgende Konten vorhanden, welche die Gesellschaft dem Treuhandkreis zuordnet:

30.9.2002

TEUR

Treuhandkonten bei Brokern und Banken

3 Depotkonten bei Man Financial Ltd., London, Grossbritannien                       412.264

3 Depotkonten bei Refco Inc., Chicago, USA                                                                  63

5 Geldkonten bei Man Financial Ltd., London, Grossbritannien                              5.777

3 Geldkonten bei Refco Inc., Chicago, USA                                                                1.755

3 Treuhandkonten bei der Frankfurter Sparkasse                                                       17.038

5 Treuhandkonten bei der Svenska Handelsbanken, Stockholm,S.                       14.100

4 Treuhandkonten bei der Finansbanken, Kopenhagen, Dänemark       12.209

1 Konto bei der Postbank                                                                                   1.549

2 Treuhandkonten bei anderen Banken                                                                      172

Kontostand der Treuhandkonten                                                                                 464.927

(Anmerkung Toros: bei Man hatte die Phoenix zu dieser Zeit nur circa 10 Millionen Euro, nicht aber die hier ausgewiesenen 412,264 Millionen Euro; es stellt sich die Frage, wer die falschen Saldenbestätigungen erstellt hat bzw. gefälscht hat bzw. wer dafür verantwortlich ist, dass diese Bestätigungen von dem Prüfer Ernst & Young akzeptiert wurden.)

 

Aus den eingegangen Stillhaltergeschäften (vgl. Tz.284) besteht für die Gesellschaft ein Marktpreisrisiko. Per 30. September 2002 beträgt die gesamte Margin, die einen potentiellen Verlust aus den getätigten Short-Geschäften abdecken soll und die bei den beiden Brokern Man Financial und Refco hinterlegt ist, TEUR 2.705……“

(Anmerkung Toros. Diese Margin hätte bei einem angeblichen Eigenkapital des PMA von etwa 500 Millionen Euro bei etwa 1 Milliarde Euro liegen müssen, und nicht bei 2,7 Millionen)

 

 

Phoenix Kapitaldienst und die Bedeutung von „Equity Runs“ bei Börsenterminkonten

Auf den Equity Runs, die ein Brokerhaus (z.B. Phoenix Kapitaldienst GmbH) von dem Clearing-Broker (hier MAN) täglich erhält (früher per Telefax, heute online), sind sämtliche Konten des Brokerhauses mit allen Positionen, Salden, Margin-Requirements etc. aufgelistet, auch die Trades des Vortages.

Bei Phoenix wurden diese Equity-Runs zum Teil über den zwischengeschalteten Introducing Broker „Mastman Wells“ an Phoenix per Telefax übersandt (aktenkundig).

 

Auf diesen Equity-Runs fehlte täglich das mysteriöse, nicht-existente Konto M 2540.

 

Das bedeutet, dass jede Person– bei Phoenix oder jeder anderen möglicherweise zwischengeschalteten Institution -, die diesen Equity-Run einsehen konnte, wissen musste, dass es das Konto M 2540 nicht gab.

 

 

Auch die Werbebroschüre von Phoenix war so widersprüchlich, dass einem sachkundigen und aufmerksamen Beobachter – und das sollten Wirtschaftsprüfer und die Aufsichtsbehörden doch an sich sein – schwere Bedenken hätten kommen müssen:

„In aller Regel verkaufen wir Strangles, d.h. gleichzeitig Put- und Call-Optionen, die beide aus dem Geld liegen. Dann ist durch die zweifache Prämieneinnahme das Sicherheitspolster gegen ungünstige Marktbewegungen doppelt so gross….“

….

Wer sich am Managed Account beteiligt, muss mit folgenden Kosten rechnen, die zurückverdient werden müssen, bevor der Beteiligte einen Wertzuwachs erwarten kann:

Verkaufsagio 7%, das bei grösseren Anlagebeträgen abnimmt,

Verwaltungskosten 0,5% pro Monat,

Die Transaktionskosten („commission“) für jeden Handel betragen USD 20. Hiervon erhält Phoenix einen Betrag von ca. USD 5 als Vergütung.

Zusätzlich hierzu erhält Phoenix die auf die Kassenreserve erwirtschafteten Zinsen als Vergütung.“

 

Später kommt folgender Text, der widersprüchlich zu dem o.a. Text ist:

 

„Die Zuordnung der Zinsen für die Kassenreserve des Phoenix Managed Account als Vergütung an Phoenix könnte Phoenix verleiten, entgegen den Interessen der Beteiligten sich möglichst geringfügig am Markt zu engagieren und sich bietende Geschäftschancen auszulassen.“

 

Anmerkung:

Den Wirtschaftsprüfern und den Aufsichtsbehörden hätte der Unsinn dieser Ausführung auffallen müssen: bei Stillhaltergeschäften – und nur solche sollten und durften an sich in dem PMA gemacht werden und wären laut Prospekt zulässig gewesen – hätten sich die Kassenreserve und die Zinseinnahmen der Phoeinx erhöht.

Dem aufmerksamen Leser hätte dieser Widerspruch auffallen müssen, der ein klares Indiz dafür ist, dass die Phoenix nie beabsichtigt hatte, die versprochenen Geschäfte duchzuführen.

Aufgefallen ist allen für die Überwachung des Betrugsunternehmens verantwortlichen Personen angeblich nichts.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

 

 

 

Phoenix Sonderprüfungsgutachten von Ernst & Young

31. März 2002

Zitate:

 

„In den oben genannten Teilmärkten werden sowohl Long- als auch Short-Positionen eigegangen, Zum Prüfungszeitraum lag der Schwerpunkt der Optionsgeschäfte in Long-Straddle-Positionen…

(Anmerkung Toros: es hätten laut Prospekt nur Short-Positionen aufgebaut werden dürfen, primär Short-Strangles)

 

Es bestehen Differenzen zwischen dem extern bestätigten Treuhandvermögen und dem intern gebuchten, welche sich nicht im Einzelnen abstimmen lassen….

 

Phoenix ordnet die Salden eines bei einer Bank extern geführten Kontos mit Kundengeldern intern dem Treuhandkreis zu, jedoch handelt es sich bei dem Konto um kein Treuhandkonto (vgl. Tz. 94). Darausfolgend liegt ein Verstoss gegen die Anforderung des § 34a WpHG vor, wonach Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die kein Einlagenkreditinstitut sind, Kundengelder auf Treuhandkonten zu verwahren haben.

 

Für drei Bankkonten konnte kein geeigneter Nachweis über die Treuhandeigenschaft geführt werden (vgl. Tz. 93)…………

 

Das Treuhandvermögen gemäss der Hauptbuchhaltung BAAN übersteigt den entsprechenden Betrag, der im Monatsabschluss ausgewiesen wurde, um TEUR 484. Die Differenz konnte nicht erklärt werden….

 

Aus den dargelegten Prüfungsfeststellungen folgt weiterhin, dass bei der Phoenix in der Vergangenheit keine Abstimmung zwischen dem internen Buchungskreis und externen Bestätigungen mit dem Ziel der Identifizierung von Differenzen und der anschliessenden Eliminierung durch Zuordnung der Differenzen zu einzelnen Geschäftsvorfällen stattgefunden hat….

 

Aus dem Vergleich zwischen dem in der Hauptbuchhaltung geführten Saldo des Treuhandvermögens resultierte eine Differenz in Höhe von TEUR 878. In dieser Höhe übersteigt das extern bestätigte Treuhandvermögen die intern geführten Bestände….

 

Anhand der Summen- und Saldenlisten der Debitoren und Kreditoren zum 31. Dezember 2001 haben wir im Rahmen einer Zufallsstichprobe die Übereinstimmung der in den Listen ausgewiesenen Salden mit den Salden, welche im Nebenbuch zum genannten Zeitpunkt geführt wurden, geprüft. Dabei kam es zu umfangreichen Abweichungen…..

 

Derzeit werden zwar die geführten Kundensalden dem Kunden mitgeteilt, es erfolgt aber keine Abstimmung mit den gebuchten Treuhandvermögen und extern bestätigten Treuhandvermögen….

 

Infolge der Vermischung von Kundengeldern mit unternehmenseigenen Geldern sowie der Berechnungssystematik der aufgelaufenen Provisionen durch eine Differenzbildung ist eine genaue Quantifizierung des Fremdwährungsrisikos nicht möglich….

 

Aus den eingegangen Stillhaltergeschäften (vgl. Tz.284) besteht für die Gesellschaft ein Marktpreisrisiko. Per 30. September 2002 beträgt die gesamte Margin, die einen potentiellen Verlust aus den getätigten Short-Geschäften abdecken soll und die bei den beiden Brokern Man Financial und Refco hinterlegt ist, TEUR 2.705……“

(Anmerkung Toros. Diese Margin hätte bei einem angeblichen Eigenkapital des PMA von etwa 500 Millionen Euro bei etwa 1 Milliarde Euro liegen müssen, und nicht bei 2,7 Millionen)

 

 

 

PMA – Phoenix Managed Account - Broschüre

Der Phoenix Kapitaldienst GmbH

 

„Stillhalter – die Profis im Optionsgeschäft…

 

Weniger risikofreudige Anleger sind auf der Verkäuferseite – als Stillhalter – besser aufgehoben. Für sie haben wir Ende 1992 nach dreijähriger erfolgreicher Markterprobung das PHOENIX Managed Account aufgelegt…..

 

Die bezahlte Optionsprämie vereinnahmt der Stillhalter, in diesem Fall die Gemeinschaft der am PHOENIX Managed Account beteiligten Partner….

 

Sind einmal die interessanten Märkte für das Optionsschreiben gefunden, gehen wir auf die Suche nach geeigneten Optionen, die wir verkaufen können…..

 

In aller Regel verkaufen wir Strangles, d.h. gleichzeitig Put- und Call-Optionen, die beide aus dem Geld liegen. Dann ist durch die zweifache Prämieneinnahme das Sicherheitspolster gegen ungünstige Marktbewegungen doppelt so gross….“

….

Wer sich am Managed Account beteiligt, muss mit folgenden Kosten rechnen, die zurückverdient werden müssen, bevor der Beteiligte einen Wertzuwachs erwarten kann:

Verkaufsagio 7%, das bei grösseren Anlagebeträgen abnimmt,

Verwaltungskosten 0,5% pro Monat,

Die Transaktionskosten („commission“) für jeden Handel betragen USD 20. Hiervon erhält Phoenix einen Betrag von ca. USD 5 als Vergütung.

Zusätzlich hierzu erhält Phoenix die auf die Kassenreserve erwirtschafteten Zinsen als Vergütung.

 

 

Später kommt folgender Text, der widersprüchlich zu dem o.a. Text ist:

 

Die Zuordnung der Zinsen für die Kassenreserve des Phoenix Managed Account als Vergütung an Phoenix könnte Phoenix verleiten, entgegen den Interessen der Beteiligten sich möglichst geringfügig am Markt zu engagieren und sich bietende Geschäftschancen auszulassen.

 

Anmerkung:

Den Wirtschaftsprüfern und den Aufsichtsbehörden hätte der Unsinn dieser Ausführung auffallen müssen: bei Stillhaltergeschäften – und nur solche sollten und durften an sich gemacht werden und wären laut Prospekt zulässig gewesen – hätten sich die Kassenreserve und die Zinseinnahmen der Phoeinx erhöht.

Dem aufmerksamen Leser hätte dieser Widerspruch auffallen müssen, der ein klares Indiz dafür ist, dass die Phoenix nie beabsichtigt hatte, die versprochenen Geschäfte duchzuführen.

 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

 

 

 

 

Phoenix Kapitaldienst GmbH

 

Zitate aus dem WpHG-Prüfbericht 2003 des Dr. Godehard Pucklers:

 

„Dies ist besonders dadurch auch erklärbar, dass die Firma seit nunmehr 28 Jahren einen sehr zufriedenen und grossen Kundenstamm in Deutschland und Skandinavien aufgebaut hat. Dabei haben potentielle Kunden, die anlegergerechtes und anlagegerechtes Verhalten suchen, längst erkannt, dass die PHX werblichen Maßnahmen nichts anderes versprechen, als über diese lange Erklärungszeit auch belegt werden konnte.

….

Darüber hinaus ist die Risikobelehrung in den Prospekten beispielhaft.

..

Wie der interne und externe Vertrieb arbeitet, kann im einzelnen dem umfangreichen Bericht der Erstprüfung entnommen werden, an der auch die Vertreter des damaligen BAWe teilgenommen haben.

Bei der Geschäftsführung handelt es sich um Experten auf dem Fachgebiet Options- und Futureshandel, die darüber hinaus langjährige erfolgreiche Unternehmensführung praktiziert haben. Auf dieser Grundlage erfolgt die gezielte Mitarbeiterauswahl (Lebenslauf, Zeugnisse, polizeiliches Führungszeugnis) und Mitarbeiterschulung.

….

Der ausländische Broker bestätigt PHX täglich die Ausführung der erteilten Aufträge per Telefax sowie Einzelheiten zu den geschlossenen Geschäften (Art, Menge, Basispreis, Optionspreis, Verfalldatum). Die Gesellschaft erhält über jedes Geschäft eine Ausführungsbestätigung, die von PHX täglich geprüft und mit den Kundenaufträgen abgestimmt wird.

Die PHX erhält monatlich ein Statement of Account vom Broker. Der Auszug enthält alle im abgelaufenen Monat erfolgten Transaktionen.

Margin-Gelder, die im Rahmen des Managed Account für geschriebene Optionen erforderlich sind, werden von den Treuhandkonten gemeinschaftlich abdisponiert und auf das dafür vorgesehene Gemeinschaftstreuhandkonto beim Broker eingezahlt.

…“

Anonyme Anzeige bei der Finanzdienstleistungsaufsicht (siehe Vorjahresbericht) wurden mir bei dieser Prüfung nicht zur Kenntnis und Kommentierung gebracht….Insofern ist nicht auszuschließen, dass es weiterhin anonyme Anzeigen geben wird. Sollte das Amt Anzeigenabsender lokalisieren können, wäre es zweckmässig, diesen Fällen nachzugehen.“

 

 

 

Anmerkung Toros: BAWe = Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel, Berlin; Vorläufer der heutigen BaFin

 

 

 

Phoenix Kapitaldienst GmbH, Frankfurt, und ihre Wirtschaftsprüfer

 

Zitate

Bestätigung Man Financial

an

„Dipl-Hdl. Dr. Godehart Puckler, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Kaiser-Friedrich-Promenade 74, 61348 Bad Homburg v.d.H

vom 11. Juli 2011:

„Dear Sirs,

as per your audit request, please find enclosed the end of month statement for the Phoenix accounts held with us at 29th December 2000. The account numbers are:

M 2538

M 2539

M 2780

M 3663

Z 7000

If you have any queries don’t hesitate to contact me. My telephone number is 00 44 207 285 5706.

Yours sincerely

Robert Clover

Client Services”

 

(Anmerkung Toros: der wesentliche Saldo der Konten von Phoenix bei Man, über 90%, befand sich angeblich im Konto M 2540; einem Konto, das es ausweislich dieser Bestätigung der Depotstelle gar nicht gab; wie kann ein Wirtschaftsprüfer vor diesem Hintergrund eine Saldenbestätigung für das Konto M 2540 als Grundlage seines testierten Berichts nehmen?)

 

 

Ernst & Young Sonderprüfungsgutachten nach § 44 KWG vom 31. März 2002, unterzeichnet von den Wirtschaftsprüfern Müller-Tronnier und Heist

„…2.2. Prüfung auf Vorliegen von Treuhandkonten

87 Zum 30. September 2002 sind gemäss externer Bestätigung folgende Konten vorhanden, welche die Gesellschaft dem Treuhandkreis zuordnet:

30.9.2002

TEUR

Treuhandkonten bei Brokern und Banken

3 Depotkonten bei Man Financial Ltd., London, Grossbritannien                       412.264

3 Depotkonten bei Refco Inc., Chicago, USA                                                                  63

5 Geldkonten bei Man Financial Ltd., London, Grossbritannien                              5.777

3 Geldkonten bei Refco Inc., Chicago, USA                                                                1.755

3 Treuhandkonten bei der Frankfurter Sparkasse                                                       17.038

5 Treuhandkonten bei der Svenska Handelsbanken, Stockholm,S.                       14.100

4 Treuhandkonten bei der Finansbanken, Kopenhagen, Dänemark       12.209

1 Konto bei der Postbank                                                                                   1.549

2 Treuhandkonten bei anderen Banken                                                                      172

Kontostand der Treuhandkonten                                                                                 464.927

 

(Anmerkung Toros: bei Man hatte die Phoenix zu dieser Zeit nur circa 10 Millionen Euro, nicht aber die hier ausgewiesenen 412,264 Millionen Euro; es stellt sich die Frage, wer die falschen Saldenbestätigungen erstellt hat bzw. gefälscht hat bzw. wer dafür verantwortlich ist, dass diese Bestätigungen von dem Prüfer Ernst & Young akzeptiert wurden.)

Phoenix Kapitaldienst GmbH, Frankfurt am Main – Schneeballsystem

Historie der betrügerischen Gesellschaft:

Phoenix Kapitaldienst GmbH wurde laut Handelsregisterauszug im Jahr 1976 (der Gesellschaftervertrag datiert vom 12. Oktober 1976) gegründet, erster Geschäftsführer war Dieter Hermann Johannes Clobes. Am 20. Juni 1977 wurde dann Dieter Breitkreuz als alleiniger Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen. Ab 1998 wurde die Gesellschaft durch die BaFin überwacht und war auch Mitglied der EdW.

 

Das „traditionelle“ Geschäft der Phoenix Kapitaldienst GmbH seit Gründung der Gesellschaft war der Handel mit Warenterminoptionen zu sittenwidrig hohen Gebühren von über 50%. Die Höhe dieser Gebühren war den Kunden, den Prüfern und den Aufsichtsbehörden bekannt. Abgewickelt wurde unter anderem über die Brokerhäuser Bailey Shatkin, Mocatta, Gardner, Hainold und über Phoenix Ltd. in London. In diesem traditionellen Geschäftsbereich „Handelbare Optionen“ wurden bekanntermassen durchweg fast alle Kundengelder „vernichtet“ beziehungsweise durch „Churning“ in Gebühren umgewandelt. Trotz dieser sittenwidrig hohen Spesen und den bekanntermassen ständig auftretenden Verlusten der Kunden bis hin zum Totalverlust in dem einen Geschäftsbereich „Handel mit Warenterminoptionen“, erregten die angeblich sagenhaft guten und stabilen Ergebnisse der Firma Phoenix Kapitaldienst GmbH in dem zweiten Geschäftsbereich „Managed Accounts mit Investments in ebensolche Warenterminoptionen“ angeblich bei keinem der mit Phoenix Kapitaldienst GmbH befassten Aufsichtsorgane und Prüfer den Verdacht, dass es bei diesen erstaunlich guten und vor allen Dingen stabilen Gewinne der Phoenix Kapitaldienst GmbH vielleicht nicht mit rechten Dingen zuging.

 

Das betrügerische Managed Account wurde von Phoenix Kapitaldienst GmbH erst seit Mitte der 90-er Jahre angeboten. Ein einziger Anruf bei der Depotstelle MAN, ob es das Hauptkonto dort tatsächlich gibt, hätte sofort die Aufklärung gebracht. Dieser klärende Anruf ist jedoch über viele Jahre nicht erfolgt, bis ein neuer Buchhalter nach wenigen Tagen vor Ort einen entsprechenden Anruf tätigte.

 

Die echten Konten bei MAN (Volumen ca. 5 Millionen Euro) wiesen mehr oder weniger durchweg hohe Verluste auf. Dies steht in starkem Kontrast zu den behaupteten stabilen Gewinnen in dem „Phoenix Managed Account“. Wo hätten die herkommen können, wenn in allen echten Konten nur Verluste gemacht werden? Und ist es aus Sicht der depotführenden Stelle plausibel, wenn in allen echten Konten nur Verluste gemacht werden, dass der Kontoinhaber offiziell und grossflächig mit stabilen Gewinnen wirbt?

 

Im März 2005 flog der Betrug der Phoenix Kapitaldienst GmbH auf, nachdem sich der neue Phoenix-Buchhalter Lipke bei der Depotstelle MAN (www.manfinancial.com) nach Details zu dem Konto M2540 erkundigen wollte. MAN teilte laut Angaben von Phoenix-Mitarbeitern erst mit, dass man abweichende Salden habe, später dass man dieses Konto gar nicht kenne. (neben diesem nicht-existenten Konto unterhielt Phoenix Kapitaldienst GmbH bei MAN tatsächlich ein oder zwei kleine „real existierende“ Konten). MAN hatte die Geschäftsbeziehung mit Phoenix von der Firma Mocatta übernommen, deren entsprechende Abteilung von Standard Chartered an MAN verkauft worden war. Vorher war Mocatta von der Bank of Nova Scotia an Standard Chartered verkauft worden.

Besonders bemerkenswert bei der Anfrage von Herrn Lipke bei der Depotstelle MAN ist, dass MAN auf die erste Anfrage von Herrn Lipke am 4. Februar 2005 offenbar überhaupt nicht reagierte. Es ist für eine Depotstelle äusserst ungewöhnlich, dass man auf die Nachfrage eines Kunden nach einem Depot überhaupt nicht reagiert – insbesondere wenn dieses Depot nicht existiert. Normalerweise wird so etwas unverzüglich bearbeitet und richtiggestellt.

 

Über viele Jahre wurden die Auszüge des Kontos M2540 gefälscht, in dem sich zuletzt etwa 800 Millionen Euro befunden haben sollten. Das Konto begann mit einem Saldo von Null und es gab nie Ein- und Auszahlungen. Trotzdem wuchs das Konto auf erstaunliche 800 Millionen an, ohne dass das jemandem auffällig vorgekommen wäre. Wie kann aus „Null“ unter normalen Umständen mehr als „Null“ werden? Zu Lebzeiten des alten GF Dieter Breitkreuz wurden die Auszüge wohl täglich gefälscht, nach seinem Ableben im Jahr 2004 anscheinend nur noch monatlich (es ist u.E. rechtlich vorgeschrieben, dass Broker über jedes der durchgeführten Geschäfte umgehend einzelne Abrechnungen erstellen). Es stellt sich die Frage, wo und von wem die Monatsauszüge gefälscht wurden, angeblich von Herrn Milde in Frankfurt. Mitabeiter von Phoenix äusserten den Verdacht, dass Herrn Milde die Angaben telefonisch von einer dritten Person durchgegeben wurden. Herr Milde telefonierte, wie Phoenix Mitarbeiter bestätigten, einmal im Monat länger mit einem „Nick“ in England. Einen „Nick“ gab es – wie e-mails bestätigen – bei MAN in London.

 

Der WP Dr. Godehard Puckler, Bad Homburg, hat über Jahre die Existenz des nicht-vorhandenen Kontos in seinen Prüfberichten bestätigt, jedes Mal mit der Angabe, dass ihm die entsprechenden Saldenbestätigungen direkt von den Depotstellen übermittelt worden seien (seine Gebühren erhöhte er von etwa DM 30.000 in 1999 auf etwa € 300.000 im Jahr 2004, bei mehr oder weniger gleichem Arbeitsvolumen). Nachdem die Sache aufflog, wurde dann behauptet, die Vordrucke für die Saldenbestätigungen habe Phoenix „versandt“ und dann die Bestätigungen gefälscht und an Dr. Puckler geschickt, der keinen Argwohn geschöpft habe – obwohl die Bestätigungen für die gefälschten Konten immer wesentlich später kamen als die Bestätigungen für die tatsächlich exisitierenden kleinen Konten von Phoenix bei MAN – da auf den entsprechenden Umschlägen eine englische Briefmarke aufgeklebt war.

 

Die Firma Mastman Wells – Herr Schwerdtfeger gilt als enger Freund des Phoenix-Gründers Dieter Breitkreuz – hat Phoenix anscheinend über viele Jahre begleitet/betreut. Phoenix war seit den 70-er Jahren im Warenterminbereicht tätig, hatte immer einen sehr schlechten Ruf und von Anfang an wurden fast alle Kundengelder immer verloren bzw. in Commissions umgewandelt. Herr Schwerdtfeger sowie auch die Firma Mastman Wells haben e-mail-Adressen von MAN verwandt, laut Herrn Schwerdtfeger hat MAN die Firma Mastman Wells irgendwann übernommen. Herr Schwerdtfeger wurde bei MAN vermutlich kurz nach dem Auffliegen des Phoenix-Betruges entlassen. Herr Schwerdfeger war regelmässig in dem Phoenix Büro in Frankfurt und hat regelmässig an den (angeblich legendären) Weihnachtsfeiern von Phoenix teilgenommen, an denen – es war auch eine Veranstaltung für die Vertriebe - auch immer die hohen Volumina bejubelt wurden, die eingeworben worden waren (und angeblich überwiegend auf dem Konto bei MAN vorhanden waren). Wenn Schwerdtfeger bei MAN für Phoenix zuständig war, hätte ihm als zuständigem Kundenbetreuer eigentlich die Diskrepanz zwischen den tatsächlich bei MAN vorhandenen 5 Millionen und den angeblichen 800 Millionen auffallen müssen. Herr Schwerdtfeger hat inzwischen in Frankfurt die Firma Traders Alliance GmbH eintragen lassen, hier taucht er als Doktor Schwerdtfeger auf. Herr Schwerdtfeger wird auch in Verbindung mit der Firma Stebo gebracht.

 

Der Kanzlei Praschma Hess gelang es, die Umsetzung des BaFin Bescheides aus dem Jahr 2002, der der Phoenix das Führen eines Treuhandkontos, in der Form wie es später zu dem Schaden führte, untersagte bis zuletzt zu verhindern – obwohl Klagen gegen den Bescheid ohnehin keine aufschiebende Wirkung haben und Phoenix die Klage im Jahr 2002 endgültig verloren hatte.

 

Es gibt viele weitere „Ungereimtheiten“, der Betrug war unseres Erachtens für jeden, der es nur sehen wollte, täglich leicht ersichtlich. So zum Beispiel anhand der täglichen „equity runs“, auf denen das Konto M 2540 immer fehlte.

 

Die Aufarbeitung des Falles durch den Insolvenzverwalter ist ebenso skandalös wie der Betrugsfall selbst: Der Insolvenzverwalter legt einen unseres Erachtens grob rechtswidrigen Insolvenzplan vor, der ihm selbst zusätzliche Gebühren in Höhe von etwa 8 Millionen Euro gewähren würde Die Hintermänner des Betruges werden nicht ermittelt Geschäftspartner von Phoenix, die zumindest „schlampig gearbeitet“ haben, werden nicht in Regress genommen Stattdessen sollen vollkommen unbeteiligte Finanzdienstleister über die EdW für einen grossen Teil des Schadens aufkommen.

 

 

BaFin Sprecherin zu den in Wahrheit überaus dilettantischen und lückenhaften Fälschungen der Phoenix-Verantwortlichen, laut Handelsblatt 2015:

 

„… Sprecherin Sabine Reimer: Die Unterlagen seien „so exzellent gefälscht“ gewesen, dass es schwierig gewesen wäre, sie als solche zu erkennen…..“Vor krimineller Energie ist auch die beste Behörde nicht gefeit“….“.

 

Anmerkung Toros: Die Equity Runs haben tagtäglich offenbart, dass es das relevante Konto M2540 NICHT gibt.

Jeder nur halbwegs sachkundige Prüfer hätte das zwingend erkennen müssen.; und zwar auf den ersten Blick.

BaFin –deutsche Aufsichtswirklichkeit

 

Am Beispiel der Phoenix Kapitaldienst GmbH:

 

Der BaFin war spätestens seit dem Jahr 2000 bewusst, war dass das gesamte Geschäftsmodell des Phoenix Managed Accounts (PMA) auf Basis des Rechtskonstrukts eines „gemeinschaftlichen Sondervermögens“ gegen gesetzliche Auflagen verstiess, unter anderem gegen den § 34 a WpHG.

Diesen fundamentalen formalen Fehler konnte die Aufsichtsbehörde schlichtweg nicht übersehen, ohne komplett unfähig oder als Mittäter zu erscheinen. Da die Phoenix keine Kundengelder annehmen durfte (Einlagengschäft), durfte sie diese Kundengelder nicht in „Treuhandkonstrukten“ mit eigener Zugriffsmöglichkeit verwahren.

Die BaFin war daher rein formal gezwungen, der Phoenix das Einsammeln und Verwahren von Kundengeldern in dieser Form zu untersagen, was im Jahr 2000 geschah (Bescheid vom 21.3.2000). Das Volumen des Phoenix Managed Account Ende 1999 lag bei etwas über 200 Millionen Euro, es steht zu vermuten, dass zu diesem Zeitpunkt maximal 50 Millionen Euro fehlten..

Umgesetzt wurde jedoch von den Aufsichtsbehörden bis zum Schluss rein gar nichts.

Das Schneeballsystem konnte so unter den Augen der BaFin fröhlich weiter wachsen, der Schaden sich enorm vergrössern. Als der Betrug aufflog, lag das Treuhandvermögen einschliesslich der Scheingewinne bei etwa 800 Millionen Euro.

 

Der Anstieg des echten Schadens in der Zeit von März 2000 bis April 2005 um etwa 450 Millionen Euro geht zu einem guten Teil auf das Konto der BaFin.

 

Trotz der erstaunlich grossen Toleranz der BaFin war den Beteiligten jedoch klar, dass der Unrechtszustand nicht ewig Bestand haben würde, das wäre dann doch zu auffällig gewesen. Alternativkonzepte wurden angedacht. Legal korrekt hätte das Phoenix Managed Accounts über Zertifikate oder Fonds (SICAV) geführt werden können oder aber, wenn Phoenix als Einlageninstitut berechtigt wäre, selbst Kundengelder anzunehmen.

 

Man spielte auf Zeit und offenbar wurde seitens der BaFin nur ganz zärtlich Druck ausgeübt. Man durfte ja nicht gänzlich untätig erscheinen.

 

Kurz nachdem der Phoenix-Betrug schlussendlich aufflog, gründete ein anderer Betrüger eine neue Finanzdienstleistungsgesellschaft, die für einen neuen Betrug mit Penny-Stocks eingesetzt wurde, dem Vertrieb der nicstic-Aktien.

Pikant dabei: die neue Gesellschaft bekam quasi auf Zuruf eine BaFin-Lizenz und das mit einem ersten Alleingeschäftsführer, der vorher bei Phoenix Kapitaldienst GmbH als Telefonverkäufer tätig war; noch dazu auf freiberuflicher Basis, da er vermögenslos war. Die Vermögenslosigkeit allein ist normal ein Ausschlusskriterium für die BaFin-Lizenz als Geschäftsleiter eines Finanzdienstleistungsinstituts. Worin die BaFin die Anforderungskriterien „Leitungserfahrung“ etc. bei Herrn Capin erkannt haben will, bleibt schleierhaft. Faktischer Geschäftsführer und im Hintergrund auch Eigentümer der Finanzdienstleistungsgesellschaft war ein verurteilter Anlagebetrüger, der gerade jetzt in Stuttgart (2016, seit etwa 2 Jahren) einsitzt und dem dort gerade der Prozess wegen des nicstic-Betrugs gemacht wird.

Vielleicht war es an dieser Stelle hilfreich, dass der Ex-Schwager dieses Herrn bei der BaFin tätig war und vielleicht äusserte der Herr deshalb verschiedentlich, dass er bei der BaFin alles bekäme, was er wolle.

Ein Schelm, wer etwas Böses dabei denkt.

 

Der nicstic- Betrug wäre in dieser Form nicht möglich gewesen, wenn die für den Vertrieb eingesetzte Finanzdienstleistungsgesellschaft keine BaFin-Lizenz erhalten hätte.

 

 

 

 

BaFin Sprecherin zu den in Wahrheit überaus dilettantischen und lückenhaften Fälschungen der Phoenix-Verantwortlichen, laut Handelsblatt 2015:

 

„… Sprecherin Sabine Reimer: Die Unterlagen seien „so exzellent gefälscht“ gewesen, dass es schwierig gewesen wäre, sie als solche zu erkennen…..“Vor krimineller Energie ist auch die beste Behörde nicht gefeit“….“.

 

Anmerkung Toros: Die Equity Runs haben tagtäglich offenbart, dass es das relevante Konto M2540 NICHT gibt.

Jeder nur halbwegs sachkundige Prüfer hätte das zwingend erkennen müssen.; und zwar auf den ersten Blick.

 

 

 

 
Die Patin – wie Angela Merkel Deutschland umbaut

Lesenswertes Buch von Professor Gertrud Höhler:

„Die Patin: Wie Angela Merkel Deutschland umbaut“

 

„…Werte und Tugenden, Abmachungen über das, was für alle gilt und alle bindet, werden in der Begegnung mit der Frau aus Anderland zu Handicaps……

 

Die Merkelsche Kunst besteht in der Scheinverbindlichkeit einer Aussage, mit der sie sich..im Grunde gar nicht äussert. Niemand wird sie, irgendwann einmal, auf diese Aussage festnageln können…..

 

Sie liefert eine Spielart von Scheinbeständigkeit an das Publikum, während das Bühnendach längst Feuer gefangen hat….

 

Mit dem Fortgang ihrer Kanzlerschaft werden die Probeläufe in Richtung Allparteien-Beschlüsse häufiger….

Nur wenige Abgeordnete erinnern regelmässig daran, dass der demokratische Diskurs gefesselt wird, wenn über Schicksalsfragen der Nation nicht mehr kontrovers diskutiert werden darf…

Weniger Wettbewerb im Parlament heisst mehr Staat…

Weniger demokratisches Ringen im Wettbewerb schmälert auf jeden Fall die Chancen der gesuchten besten Lösung – gelegentlich sogar die Chancen der Wahrheit….

Nur weil alle Lager ihm zustimmen, wird ein Beschluss nicht tragfähiger. Nur weil viele Abgeordnete ihre kritische Distanz zu einem Thema opfern, um das Majoritätsdogma zu erfüllen, werden die Auswirkungen einer Entscheidung nicht vor Irrtum geschützt…..

Ein Allparteien-Dogma bei komplexen und eigentlich strittigen Entscheidungen schläfert die Sensibilität für Fehler ein und schmälert das Verantwortungsbewusstsein des einzelnen Volksvertreters…

Eine politische Führung, die immer häufiger und immer unbefangener für eine neue demokratische Welt der einigenden Mehrheitsbeschlüsse plädiert, zeigt wenig Respekt vor der Stimmenvielfalt und der gesammelten Kompetenz der Mandatsträger….

Die Staatsmacht..wird höher geschätzt als die Macht des Souveräns, der Mandatsgeber der Abgeordneten ist, des Bürgers….

Beinahe unmerklich okkupiert der Staat Freiheitsräume….

 

Etikettenschwindel..und illusionäre Wohlstandsvernichtung mit Staatsstreichcharakter?...

 

Ob die Liberalen sich erholen, wird der Massstab sein, ob die enteignete Republik ihren Menschen zurückgegeben wird.

 

Experten wie…George Soros nehmen sich das Expertenrecht, am finanzpolitischen Sachverstand der Kanzlerin zu zweifeln….Soros betrachtet die Sparvorgaben ..als den Beginn eines Teufelskreises…

Fachkenner dieses Kalibers könnten der Kanzlerin gefährlich werden….sie sind immun, weil unabhängig. Fraktionsabweichler kann die Kanzerlin – noch – ausgrenzen. Einen Soros nicht….

 

Der mangelnde Sachverstand, den er und andere Experten bei der Kanzlerin diagnostizieren, bliebe der für Politiker erlaubte Normalfall. Gefährlich wird die Mischung mit der Arroganz der Macht. Anmassung bei mangelnder Expertise; eine explosive Mischung, wenn es um die Zukunft eines ganzen Staatenbundes geht….“

 

Das Ziel des Fiskalpakts ist Kontrolle. Die Starken bestrafen die Schwachen – oder auch nicht, wie..Spanien zeigt.  Der Pakt ist vor allen ein Täuschungsmanöver an die Adresse der Bürger…..

 

Amartya Sen: ‚Das alte Prinzip keine Besteuerung ohne parlamentarische Repräsentation gilt momentan in Europa nicht…Die Wirtschaftspolitik ist abgekoppelt von der politischen Basis. Das ist aus meiner Sicht ein Fehler und widerspricht komplett den Idealen der grossen europäischen Bewegung, die sich für ein demokratisches, vereintes Europa stark gemacht hat.‘…..

 

Angela Merkel aber setzt ihren Weg zur Staatswirtschaft und zur Einheitspartei auf der europäischen Ebene konsequent fort. EU-Verträge missachtet sie genauso wie das deutsche Grundgesetz, wenn es um die Durchsetzung ihrer Ziele geht…..

 

Das System Merkel baut auf die Lemminge und die Handlanger….

 

Im Frühsommer 2011 war es, als ein nie simulierter politischer Super-Gau den Grünen Gral mit einem Schlag ins feindliche Lager entführte. Mit einem emotionalen Salto mortale verkündete die Kanzlerin am 9. Juni 2011 den Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022. Der Bundestag, trainiert in Merkels Politikstil der abrupten Volten, nickte den Ausstieg wenig später ab.

So funktioniert die Politik des Unverbindlichen: Merkel sammelt Markenkerne anderer Parteien. Unbefangen betritt sie mit fetter Beute in den Umfragewerten die nächste Arena….

Das Paradebeispiel dieses politischen Stils ist der Atomausstieg. Hier werden alle Faktoren von Merkels freibeuterischer Machtmentalität deutlich: Positionslosigkeit, Werterelativismus und autoritäre Anmassung…

 

2005… Die damalige Kanzlerkandidatin sicherte zu, als Kanzlerin einer schwarz-gelben Regierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke deutlich zu verlängern….es müsse, den Kraftwerksbetreibern überlassen bleiben, die verbliebenen 17 Atomkraftwerke so lange zu betreiben, wie dies technisch möglich sei……Kurz vor dem Ende der Grossen Koalition, im Juli 2009, liess die Kanzlerin verlautbaren, die weitere Nutzung der Atomenergie dürfe – ungeachtet des Atomausstiegsgesetzes von 2002 – nicht ausgeschlossen werden. Diese Äusserung folgte nur wenige Tage auf den Störfall im AKW Krümmel, der Merkel nicht sonderlich zu beunruhigen schien…….

 

Koalitionsvertrag 2009: „Die Kernenergie ist eine Brückentechnologie, bis sie durch Erneuerbare Energien verlässlich ersetzt werden kann…Dazu sind wir bereit, die Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke unter Einhaltung der strengen deutschen und internationalen Sicherheitsstandards zu verlängern….“

Der Bundestag beschloss die Laufzeitverlängerung am 28. Oktober 2010.

Es sollte nicht lange dauern, bis Angela Merkel ihr Versprechen brach.

 

Die 180-Grad-‚Energiewende‘ ist aber nicht nur eine parteipolitische Farce auf dem Weg zur Einheitspartei. Sie ist auch ein Sprung in Richtung Staatswirtschaft.

Michael Naumann: „Die abrupt verordnete Stilllegung von acht Kernkraftwerken kommt einer staatlichen Enteignung gleich.“

 

Angela Merkel ist die Avantgardistin einer Unterwanderung. Sie stellt das Wertesystem, auf dem das Recht beruht, zur Disposition..

Udo di Fabio: „Auch das Recht gerät mit dem Staat in Rutschen. Verliert der Verfassungsstaat seine Bedeutung, so schwindet auch jene Überzeugung.., dass politische Macht nur rechtsförmlich ausgeübt werden dürfe.“

Der Rechtsrelativismus der Ära Merkel gefährdet Nationalstaat und Staatenbünde wie die EU. Die geistigen Väter Europas haben keineswegs auf einen rechtlichen Rahmen verzichtet, der ihren Heimatländern in der Vergangenheit das Überleben sicherte….

 

Dramatischer noch ist der Generalangriff von Merkels Stosstrupp auf das Rederecht von Abgeordneten im Bundestag. Am 11. April 2012 beschloss der für die parlamentarischen Regeln zuständige Ausschuss mit den Stimmen von Union, FDP und SPD einen Entwurf zur Neufassung der Geschäftsordnung: Nur von den Fraktionen vorab bestimmte Abgeordnete sollten ans Rednerpult dürfen…Zudem sollte den Abgeordneten das Recht genommen werden, im Bundestag öffentliche Erklärungen zu Abstimmungen abzugeben.

Volker Kauder, ..Merkels treuester Diener: „Wenn alle reden, die eine von der Fraktion abweichende Meinung haben, dann bricht das System zusammen.“ Eine Bemerkung, die eine ungewollte Diagnose zum Zustand der deutschen Demokratie liefert….ein klares Indiz: die Regierung Merkel hat den Pfad der Demokratie verlassen…..

Merkels Trupp stellte sich mit diesem Beschluss gegen die Verfassung..In Artikel 38 des Grundgesetzes steht:

„Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages..sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.“

Nach heftiger Kritik an dem Vorstoss legten die Fraktionsspitzen von CDU/CSU und FDP den Beschluss..vorerst auf Eis…..

 

Im System M gehen die Volten der Kanzlerin immer zu Lasten anderer…

 

Eine liberale politische Kraft, so Merkels Ziel, soll es im zentralistisch geführten Deutschland nicht mehr geben….

Bild: „Freut sich die Kanzlerin über den Absturz der FDP?“…der Bild-Autor erfährt von Insidern, die Kanzlerin verfolge ein radikales Ziel. Sie will die FDP unbedingt unter 5 Prozent halten. Nur dann könne Merkel sicher sein, Kanzlerin zu bleiben – in einer Grossen Koalition….

Merkel sichert das Vernichtungsprogramm gegen die FDP im Frühjahr 2012 noch gründlicher ab: fertig verhandelte Gesetze und Reformen werden plötzlich gestoppt………

Die Ironie der Geschichte spielt der Aussteigerin einen Streich: Im gleichen Frühjahr 2012, als die Kanzlerin alle Regeln der Vertragstreue und des Anstands fallen lässt, schickt ihr ausgerechnet ihr zum Gegner erklärter Vertragspartner FDP einen Gegenpol ins Präsidialamt, der das Gegenteil von allem verkörpert, was ihren Politikstil ausmacht…….

 

Angela Merkel hat die Erfahrung mitgebracht, dass Informationslücken helfen, verdeckt autoritär zu regieren…..

 

Kanzerlamtsminister Ronald Pofalla hat die neue demokratische Parlamentskultur auf seine Weise bekräftigt: Wolfgang Bosbach, der sein Nein zum Regierungsprogramm der Euro-Rettungsschirme angekündigt, begründet und bis heute durchgehalten hat, weckt den Strassenjungen im Kanzlervasallen auf: „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen“, blaffte der Flegel den Parteifreund an……die Kanzlerin schwieg…..

 

Kernbotschaft des Systems M: Dissidenten werden bedroht und isoliert, ihre Karrierechancen schmelzen auf Null……

 

Das Grundgesetz kennt ..keinen Fraktionszwang……Es kennt nicht einmal Fraktionen, weil auch sie die Gewissensfreiheit einschränken können….Die demokratische Gegenrede verspricht Kontrolle. Wenn die Regierung dieses Korrekturversprechen als Drohung empfindet, spricht das für ihre Zweifel an der Qualität ihrer Krisenstrategie……

 

Bei Erscheinen dieses Buches im Jahr 2012 waren die schlimmsten Fehlentscheidungen Merkels noch gar nicht zu spüren (Griechenland-Gelder, Flüchtlingskrise)

 

 
Bringen Sie Ihr Geld in Sicherheit

Wir empfehlen allen, einen (grösseren) Teil ihres Geldes ganz legal und offiziell im Ausland in Sicherheit zu bringen und dem unmittelbaren Zugriff des Staates zu entziehen.

 

Die Politik von EZB und unserer Regierung zielt darauf ab, den Sparern und Besitzenden einen (grossen) Teil ihres Vermögens zu entziehen. Der Negativzins und die Ambitionen vieler Politiker, den Bargeldbesitz zu beschränken oder gar ganz zu verbieten, sind auch nicht gerade vertrauensbildend.

 

Bei der nächsten Finanzkrise könnte es sein, dass sich der Staat kräftig an den Vermögen seiner Bürger bedient. Die Staatsverschuldung ist seit 2007 dramatisch weiter gestiegen, einige Banken (z.B. italienische Banken) sollen wieder schlecht dastehen. Die Stabilitätsrisiken sind heute so gross, wie seit langem nicht mehr. Auslöser für die nächste globale Krise können eine globale Rezession, ein Crash in China, die Brexit-Entscheidung im Juni, geopolitische Krisen, Pleiten in der Fracking-Industrie oder eine Abwertungsspirale der Währungen sein.

 

Wir empfehlen daher, Konten in den U.S.A. oder der Schweiz zu eröffnen, politisch stabilen Ländern, in denen das Eigentum der Bürger recht gut geschützt ist.

 

Die Kontoführung in den U.S.A. ist günstig und einfach, Wertpapierkonten sind durch das SIPC-Einlagenschutzsystem geschützt.

 

Das Verwahren von Geld oder Wertpapieren im sicheren Ausland ist eine kostenlose Risikostreuung! Wer es nicht macht, wird das vermutlich irgendwann bitter bereuen.

 
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